norbert walter peters
komponist • klangkünstler
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(Foto: Martin Georg Peters, 2006)

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2010 Dänisches Radio
'Ly til nyt' - online
N.N.
 
   
  "Neuronale Iteration ist schon in sich ein
künstlerisch, minimalistisch strukturierter
Prozess."
Ergebnis meiner umfangreichen Recherche
– und weiter:
" ... Bewusstsein entsteht also aus der
Vermischung von gespeicherten vergangenen Erfahrungen mit neu eintreffenden
gegenwärtigen Aktivitäten (Input), und somit
ist der Prozess dynamisch ... Ein Input hat
eine Vielzahl von zusammenhängenden
Aktivitäten ausgelöst. Dieser Triggerprozess
erhebt den ursprünglichen Input zu etwas, das
wie eine sich selbst tragende und völlig neue
Stufe erscheint. Es ist wie bei einem
Schlittschuhläufer, der sobald er auf dem Eis ist,
mühelos dahingleitet, während er sich vorher
auf seinem Weg dorthin in seinen
Schlittschuhen völlig unbeholfen bewegt hat.
Die anfängliche Unbeholfenheit ist die der
Vorverarbeitung, die noch eng mit dem Input
verknüpft ist, der sie ausgelöst hat; erst wenn
das Eis erreicht – das Bewusstsein entstanden
– ist, wird ein gewisser Grad an Autonomie
erreicht, dank derer sich die neurale Aktivität
wie vom Reibungswiderstand der Erde befreit
bewegen kann."
(John G. Taylor, Neurowissenschaftler,
zitiert in Slavoj Zizek, Parallaxe, 2006) 

Künstlerische Ergebnisse dieser Recherche:

Depot
(Elektronische Musik, 2008)
Depot
(Imaginäre Partitur #18, 2008)
Das Archiv des schönen Traums
(ars acoustica, 2007/09, UA 05.03.2010)
• Depot
(Perkussion solo, 2009)
• imphrontal - urbane Gehirnzone
(Klanginstallation, 2008)
imphrontal - impronta
(Imaginäre Partitur #19, 2008)
imphrontal - Miniatur
(Streichquartett, 2008, UA 2009)
imphrontal - Miniatur Elektronik
(Elektronische Musik, 2008,
UA 05.12.2009 'ars sonora' RNÉ)

imphrontal - Sextett
für Streichquartett, Kontrabass,
Perkussion 2010

„Und wenn sich zwei Nervenstränge
berühren, kommt es zu heftigen Entladungen:
Hier werden chemische Botenstoffe
ausgeschüttet da werden hektisch blinkend
elektrische Impulse abgesetzt, vom Nachbarn
aufgenommen und eiligst weitergeleitet,
wie flackernde Blitze durch den Dschungel
der Neuronen gejagt.“
DIE ZEIT-Bildungskanon Nr. 24
„Im Labyrinth des Denkens“,
03.04.2008, Nr. 15
 
 
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